Patienteninformation

Das Burn-Out-Syndrom

Verbraucherinformation; ein Service der mse Pharmazeutika GmbH

Was ist das Burn-Out-Syndrom?

Was ist das Burn-Out-Syndrom?

Beim Burn-Out-Syndrom handelt es sich um ein sehr komplexes Beschwerdebild. Es macht sich nicht nur durch „Ausgebranntsein“, sondern auch durch emotionale und physische Erschöpfung bemerkbar. Die Betroffenen fühlen sich auch in ihrer beruflichen Kompetenz eingeschränkt und verspüren eine geistige Trägheit. Gegenüber Mitarbeitern fallen sie durch Zynismus und eine negative Lebenseinstellung auf. Schließlich gehören dazu auch Wahrnehmungs- und Schlafstörungen sowie andere körperliche Beschwerden, wie Tinnitus, Magen-Darm-Beschwerden, Muskel-, Kopf- oder Gelenkschmerzen, Desorientierung, Beeinträchtigung der Konzentration und des Kurzzeitgedächtnisses sowie ein geschwächtes Immunsystem.

Ursachen des Burn-Out-Syndroms

Die Ursachen des Burn-Out-Syndroms sind vielfältig. Sie liegen im persönlichen, sozialen, gesellschaftlichen und organischen-körperlichen Bereich, wie z.B. hohe Arbeitsbelastung, Leistungsdruck, Perfektionismus, Familien- und Partnerschaftsprobleme, Arbeitslosigkeit, Stress, chronische Entzündungen, Bioenergetisches Defizit, Hochleistungssport sowie physische und psychische Erkrankungen (Depressionen, ADHS, Krebs, Tinnitus u.a.).
Viele Betroffene sind erfolgsorientiert, was sich auch in der Freizeit fortsetzt. Entspannungs- und Erholungsphasen sind kaum noch vorhanden.

Eine der Hauptursachen von Burn-Out-Syndrom ist andauernder Stress.


Dies kann zu:
• einer vermehrten Hormonausschüttung (beeinflusst nahezu alle Organe)
• einem erhöhten Energieumsatz
• Entzündungsprozessen
• einer Belastung des Immunsystems
• vermehrter Bildung Freier Radikale
führen.

Bei Stress ist der Bedarf an Mikronährstoffen, wie Q10, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen erhöht. Auch die stresstypischen Ernährungsgewohnheiten, wie erhöhter Verzehr von Fast Food und Süßigkeiten, belasten unseren Mikronährstoffhaushalt.

Symptome und Folgen

In der Anfangsphase können folgende Symptome auftreten: andauernde Müdigkeit (auch durch Schlaf keine Erholung), Schlaf- und Appetit-Störungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder ein erhöhter Cholesterinspiegel. Ignoriert man diese Anzeichen, können ein reduziertes Engagement am Arbeitsplatz, Schuldzuweisungen als emotionale Reaktion und Frustration sowie körperliche Beschwerden, wie Geräuschempfindlichkeit, Hörsturz und Tinnitus hinzukommen. Auch der Rückzug aus dem sozialen Umfeld und eine eigenwillige Abgrenzung von Kollegen am Arbeitsplatz sind nicht selten.

Bleibt die Krankheit weiterhin unbehandelt kann es zu gravierenden Folgen für den Körper und die Seele kommen. Durch die kontinuierliche Ausschüttung verschiedener Hormone kommt der Körper nicht mehr zur Ruhe und ist in ständiger Alarmbereitschaft.

Folgen können sein:
• Schlaf-, Appetit- und sexuelle Störungen
• Migräne
• Magen-Darm-Beschwerden
• Herz-Kreislauf-Beschwerden
• Anfälligkeit für Infektionserkrankungen
• Diabetes Typ II
• Autismus und ADHS
• Muskelschmerzen
• Augenerkrankungen
• Parodontitis
• Krebs
• Beschleunigte Alterungsprozesse

Bleibt das Burn-Out-Syndrom immer noch unbeachtet, kann der Betroffene in eine tiefe Depression fallen, die nicht selten von Suizidgedanken begleitet wird. Sobald man erkannt hat, dass man unter dem Burn-Out-Syndrom leidet, sollte ein Arzt aufgesucht werden, der professionelle Hilfe auf dem Weg aus der Krankheit leisten kann

Die Mitochondriale Medizin und Burn-Out-Syndrom

Die Energiebereitstellung für alle Stoffwechselabläufe in unserem Organismus erfolgt zum größten Teil über die Atmungskette in den Mitochondrien ("Kraftwerke der Zellen"). In Abhängigkeit von ihrer Funktion und ihres Energiebedarfs verfügen die Zellen unseres Körpers über bis zu 1.600 Mitochondrien.

Der bioenergetische Zustand und damit die Leistungsfähigkeit sowie das Überleben einer Zelle hängt von der Anzahl der intakten Mitochondrien und deren Versorgungszustand mit Makro- und Mikronährstoffen ab. Wenn etwa 40% der Mitochondrien geschädigt sind, treten die ersten Symptome eines Energiemangels auf. Steigt der Grad der Schädigung weiter an, manifestieren sich die typischen Symptome chronischer Erkrankungen.

Die oben genannten Ursachen und Folgen des Burn-Out-Syndroms (oxidativer und nitrosativer Stress, psychischer Stress, chronische Entzündungen, Infekte sowie Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelement-Mangel) können zu einer Schädigung der Mitochondrien führen. Die Energiebildung ist gestört. Vor allem die Aktivitäten in den Komplexen I, II und III der mitochondrialen Atmungskette sind merklich reduziert.


Die wirkungsvollste Behandlung des Burn-Out-Syndroms ist eine rechtzeitige und konsequente Vorbeugung. Dazu gehören:
• ausreichender Schlaf
• Optimierung des Energie- und Mikronährstoffhaushaltes
• regelmäßige körperliche Aktivitäten in vernünftigem Maße
• gesunde Ernährung
• Alkohol und Kaffee in Maßen, Nikotin meiden
• Erlernen von Entspannungstechniken und Stressmanagement
• Kontakte und Hobbies pflegen
• Lernen „Nein“ zu sagen

Menschen mit fortgeschrittenem Burn-Out-Syndrom brauchen professionelle Hilfe. Wichtige Vorrausetzungen für eine Genesung sind körperliche Erholung und ein zeitweises Ausklinken, um Körper und Geist Ruhe zu verschaffen.
Eine Behandlung mit Antidepressiva wird zwar oft empfohlen, ist aber insofern riskant, als eine Burn-Out-Syndrom-Depression in der Regel das Ergebnis von massiver Erschöpfung ist. Dadurch unterscheidet sie sich erheblich von Depressionen, die eine andere Ursache haben.

Schematische Darstellung altersbedingter Veränderungen im Stoffwechsel der Mitochondrien.
Schematische Darstellung altersbedingter Veränderungen im Stoffwechsel der Mitochondrien.

Die relevanten Mitotropen Substanzen

Eine Vielzahl sogenannter Mitotroper Substanzen (vgl. Verbraucherinformation Mitotrope Substanzen) trägt direkt und indirekt zur Erhaltung der natürlichen Funktion der Mitochondrien und zu ihrem Schutz bei. Diese meist körpereigenen Substanzen spielen in der Regel zentrale Rollen im mitochondrialen Stoffwechsel und sind für viele Stoffwechselreaktionen essenziell. Die Vermeidung beziehungsweise der Ausgleich von Mangelzuständen dieser Substanzen können zur Erhaltung besonders energieaufwändiger Körperfunktionen beitragen.
Im Folgenden werden die relevanten Mitotropen Substanzen zur Behandlung und Prävention des Burn-Out-Syndroms kurz erläutert. Diese und weitere Beschreibungen wichtiger Mitotroper Substanzen finden Sie auch in unserer Verbraucherinformation Mitotrope Substanzen.


Die Auswirkungen des Burn-Out-Syndroms stellen für die Betroffenen eine große Belastung dar, denn Burn-Out-Patienten sind sowohl persönlich als auch beruflich erheblich eingeschränkt. Eine Vielzahl klinischer Untersuchungen und wissenschaftlicher Arbeiten zeigen, dass der bedarfsgerechte Einsatz Mitotroper Substanzen die natürlichen Funktionen der Mitochondrien und damit des Körpers positiv beeinflussen kann. Die Zufuhr von Mikronährstoffen stellt daher auch eine vielversprechende Möglichkeit zur unterstützenden Behandlung des Burn-Out-Syndroms dar. Da zahlreiche weit verbreitete Krankheitsbilder die Mitochondrien direkt oder indirekt in Mitleidenschaft ziehen, erscheint eine begleitende Behandlung nach dem MitoMed-Konzept in vielen Fällen empfehlenswert.

Omega-3-Fettsäuren

Die Omega-3-Fettsäuren sind Bausteine der Membranen (Zellen, Mitochondrien, rote Blut-körperchen u. a.) und Ausgangssubstanzen für die Bildung von Gewebshormonen, die als lokale Botenstoffe bei der Signalübertragung eine wichtige Rolle spielen. Sie haben eine wichtige Funktion in Bezug auf die richtige Zusammensetzung der Blutfette und damit die Fließeigenschaft des Blutes sowie die Durchblutung (durch Bildung gefäßerweiternder Gewebshormone). Weiterhin werden Omega-3-Fettsäuren für den Blutdruck, die Flexibilität der Zellmembranen, das Immunsystem, unseren Hautstoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System sowie die Hirn- und Gedächtnisleistung benötigt.
Das mse-Produkt EnzOmega® enthält pro Kapsel 750 mg Omega-3-Fettsäuren, davon 500 mg Eicosapentaensäure (EPA) und 250 mg Decosahexaensäure (DHA) im physiologischen Verhältnis von 2:1.

Ubiquinol / Ubiquinon Q10

Q10 kommt in allen Zellen unseres Organismus vor. Es ist eine Schlüsselsubstanz für die Energiegewinnung in den Mitochondrien und für den gesamten Organismus lebenswichtig. Coenzym Q10 ist das einzige vom Körper selbst gebildete lipophile (fettlösliche) Antioxidans und wesentlich am Schutz der Zellen vor Freien Radikalen beteiligt. Da Freie Radikale insbesondere bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien gebildet werden, trägt das Q10 in ihnen nicht nur maßgeblich zur Energieversorgung, sondern auch zum Schutz der Mitochondrien bei. Darüber hinaus erfüllt Coenzym Q10 noch weitere wichtige Funktionen. Es hält die Zellmembranen fluide und funktionsfähig und ist am Stoff- und Informationsaustausch zwischen den Zellen beteiligt. Q10 wird im Körper kaum metabolisiert und intakt über den Stuhl ausgeschieden. Daher stellt eine externe Zufuhr auch keine zusätzliche Belastung für die Leber oder Nieren dar. Im Produktsortiment der mse Pharmazeutika GmbH befinden sich zahlreiche Q10-Produkte mit individuellen Vorteilen. Gerne beraten wir Sie, welches Produkt das Richtige für Sie ist.

Vitamin B3 – Niacinamid

Niacinamid kommt, wie Q10, in allen Zellen unseres Organismus vor. Es ist als Coenzymbaustein von Nikotinamid-Adenonsin-Dinukleotid (NAD) und NikotinamidAdenosin-Dinukleotid-Phosphat (NADP) an zahlreichen enzymatischen Reaktionen des Stoffwechsels und maßgeblich an der Energiebildung in den Mitochondrien beteiligt. Dabei ist seine Funktion unter anderem eng mit dem Ubiquinol/Ubiquinon Q10 verknüpft. Darüber hinaus spielt es eine Rolle bei der Abwehr reaktiver, Freier Radikale und wirkt bei der Regeneration von Q10 in seine aktive Form mit.

Das mse-Produkt TriaMit-B® enthält Vitamin B3 als Niacinamid und kann eingesetzt werden, um ein Bioenergetisches Defizit im Körper auszugleichen. RiboMit® enthält zusätzlich zum Vitamin B3 auch Vitamin B2 und Ubiquinol Q10.

Vitamin B12 – Cobalamin

Vitamin B12 kommt, wie Q10, Vitamin B2 und Vitamin B3 in allen Zellen unseres Organismus vor. Es hat vielfältige Funktionen im Organismus; z.B. im Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, der Zellteilung und der Bildung der Erbinformation. Eine besonders wichtige Rolle spielt Vitamin B12 in der Abwehr des nitrosativen Stresses, der sich durch zu große Mengen von Stickstoffmonoxid (NO) im Körper auszeichnet. Vitamin B12 ist einer der bedeutendsten Gegenspieler des NO, da es in der Lage ist, das überflüssige NO sowie das noch viel aggressivere Peroxinitrit zu binden und damit zu neutralisieren.

Das mse-Produkt Vitamin B12 mse enthält Vitamin B12 in Form von Methylcobalamin und kann eingesetzt werden, um die oben angeführten körpereigenen Funktionen zu unterstützen.

Vitamin D3 - Cholecalciferol

Vitamin D3 ist ein fettlösliches Vitamin und gilt als bedeutendstes der D-Vitamine. Heutzutage wird Vitamin D3 nicht mehr nur als Vitamin sondern auch als Prohormon gehandelt. Zu den zahlreichen von Vitamin D3 erfüllten Funktionen zählen: die Mitwirkung an der Calciumaufnahme, die Aufrechterhaltung normaler Knochen- und Zahnstrukturen sowie der normalen Funktion der Muskeln und Zellteilung. Zudem trägt es zu einer normalen Funktion des Immunsystems und einer gesunden Antwort auf Entzündungsprozesse bei. Als Antioxidans schützt Vitamin D3 die Mitochondrien vor der oxidativen Belastung durch Freie Radikale.

Da ein wichtiger Schritt in der körpereigenen Produktion des Vitamin D3 in der Haut erfolgt und von Sonnenlicht abhängig ist, steigt die Bedeutung der externen Zufuhr, je weniger Zeit ein Mensch in der Sonne verbringt. Im Sortiment der mse Pharmazeutika GmbH finden sich das hochdosierte Vitamin D3 mse intense (10000 I.E.) sowie das niedriger dosierte Vitamin D3 mse (2000 I.E.).