Mitotropic substances
A scientific service of mse pharmazeutika; Christian Huth, 2022

Was ist eine Mitotrope Substanz?
Mehr als 85% der im menschlichen Körper umgesetzten Energie wird in speziellen Zellorganellen, den sogenannten Mitochondrien gebildet. Aus diesem Grund werden die Mitochondrien auch oft vereinfacht als Kraftwerke der Zellen bezeichnet. Bei den sogenannten Mitotropen Substanzen handelt es sich um natürliche Substanzen (Enzyme, Coenzyme, Fettsäuren, Spurenelemente, Mineralstoffe, etc.), die zum körpereigenen Repertoire der mitochondrialen Biochemie gehören.
Auf einen Blick
- Mitotrope Substanzen gehören zur körpereigenen Biochemie der Mitochondrien
- Sie wirken bei Energiegewinnung, Zellschutz und Membranaufbau mit
- Das MitoMed-Konzept fasst sie in fünf Ziele zusammen
Welche Rollen Mitotrope Substanzen spielen
Mitotrope Substanzen spielen entscheidende Rollen …
- bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien.
- als Antioxidantien zum Schutz vor Freien Radikalen.
- als Bausteine der Mitochondrien- und Zellmembranen.
Letzten Endes sind es Substanzen verschiedenster Art, die für die biochemischen Abläufe innerhalb unserer Mitochondrien unabdingbar sind und die die Funktionsfähigkeit der Mitochondrien positiv beeinflussen.
Mitochondriale Medizin – das MitoMed-Konzept
Das MitoMed-Konzept ist ein fachübergreifendes Behandlungskonzept zur gesundheitlichen Prävention und Therapie. Es basiert ausschließlich auf natürlichen Substanzen, deren unterstützende Funktion im Energiestoffwechsel und in der körpereigenen Abwehr freier Radikale wissenschaftlich erwiesen ist. Durch den bedarfsgerechten Einsatz dieses Sortiments körpereigener Substanzen, können natürliche Körperfunktionen unterstützt und vielfältige Krankheitssymptome behandelt oder abgemildert werden. Beachten Sie hierzu auch unsere krankheitsbezogenen Verbraucherinformationen. Wir sprechen daher auch von Mitoceuticals®, wenn wir von Präparaten mit hochdosierten Mitotropen Inhaltsstoffen sprechen.
Das MitoMed-Konzept lässt sich prinzipiell auf fünf Behandlungsziele reduzieren:
- Erhaltung der Membranintegrität und -fluidität (Omega-3-Fettsäuren)
- Unterstützung der Energiebildung und -versorgung (Ubiquinol/Ubiquinon Q10, Vitamin B2, Vitamin B3, Magnesium, Carnitin)
- Förderung der antioxidativen Enzymkomplexe (Superoxiddismutase, Glutathionperoxidase, Katalase)
- Versorgung mit antioxidativen Mikronährstoffen (Vitamin B12, Vitamin C, Vitamin D3, alpha-Liponsäure)
- Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen (Magnesium, Selen, ZinkII, ChromIII, ManganII, Eisen, Schwefel)
Relevante Mitoceuticals®
Übersicht relevanter Mitotroper Substanzen:
Ubiquinol / Ubiquinon Q10
Q10 kommt in allen Zellen unseres Organismus vor. Es ist eine Schlüsselsubstanz für die Energiegewinnung in den Mitochondrien und für den gesamten Organismus lebenswichtig. Coenzym Q10 ist das einzige vom Körper selbst gebildete lipophile (fettlösliche) Antioxidans und wesentlich am Schutz der Zellen vor Freien Radikalen beteiligt. Da Freie Radikale insbesondere bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien gebildet werden, trägt das Q10 in ihnen nicht nur maßgeblich zur Energieversorgung, sondern auch zum Schutz der Mitochondrien bei. Darüber hinaus erfüllt Coenzym Q10 noch weitere wichtige Funktionen. Es hält die Zellmembranen fluide und funktionsfähig und ist am Stoff- und Informationsaustausch zwischen den Zellen beteiligt. Q10 wird im Körper kaum metabolisiert und intakt über den Stuhl ausgeschieden. Daher stellt eine externe Zufuhr auch keine zusätzliche Belastung für die Leber oder Nieren dar.
Vitamin B3 (Niacinamid)
Niacinamid kommt, wie Q10, in allen Zellen unseres Organismus vor. Es ist als Coenzymbaustein von Nikotinamid-Adenosin-Dinukleotid (NAD) und Nikotinamid-Adenosin-Dinukleotid-Phosphat (NADP) an zahlreichen enzymatischen Reaktionen des Stoffwechsels und maßgeblich an der Energiebildung in den Mitochondrien beteiligt. Dabei ist seine Funktion unter anderem eng mit dem Ubiquinol/Ubiquinon Q10 verknüpft. Darüber hinaus spielt es eine Rolle bei der Abwehr reaktiver, Freier Radikale und wirkt bei der Regeneration von Q10 in seine aktive Form mit.
Vitamin C (Ascorbinsäure)
Der Stellenwert von Vitamin C in unserem Abwehrsystem ist allgemein bekannt. Die Substanz übt im Körper jedoch noch zahlreiche weitere Funktionen aus. Sie ist unter anderem unerlässlich für die Bildung und Funktion von Kollagen (wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes), sowie als Cofaktor an der Bildung von Hypothalamushormonen, Botenstoffen und Entgiftungsvorgängen beteiligt. Darüber hinaus gilt Vitamin C als eine der wichtigsten Antioxidantien und als sehr effektiver Radikalfänger in unserem Organismus. Hervorzuheben ist, dass Vitamin C vor Reperfusionsschäden (Minderdurchblutung) bei Operationen schützt. Des Weiteren regeneriert es Vitamin E.
Omega-3-Fettsäuren
Die Omega-3-Fettsäuren sind Bausteine der Membranen (Zellen, Mitochondrien, rote Blutkörperchen u. a.) und Ausgangssubstanzen für die Bildung von Gewebshormonen, die als lokale Botenstoffe bei der Signalübertragung eine wichtige Rolle spielen. Sie haben eine wichtige Funktion in Bezug auf die richtige Zusammensetzung der Blutfette und damit die Fließeigenschaft des Blutes sowie die Durchblutung (durch Bildung gefäßerweiternder Gewebshormone). Weiterhin werden Omega-3-Fettsäuren für den Blutdruck, die Flexibilität der Zellmembranen, das Immunsystem, unseren Hautstoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System sowie die Hirn- und Gedächtnisleistung benötigt.
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